Aufbau einer Rohstoff-Handelsstrategie

Wenn Sie eine Strategie für den Rohstoffhandel entwickeln, sollten Sie sich zunächst gründlich mit dem ausgewählten Investment beschäftigen. Ein guter Ausgangspunkt ist die Lektüre von Berichten, die von Forschungsunternehmen und Maklerfirmen erstellt wurden. Sie sollten auch die täglichen Meldungen verfolgen, die seriöse Anbieter von Finanznachrichten zum Thema Rohstoffe bereitstellen.

Mögliche Strategien für den Rohstoffhandel

Die Entscheidung, wann sie in einen Markt eintreten und ihn wieder verlassen sollen, machen die meisten Händler von technische Analysen zur Bestimmung des idealen Zeitpunktes abhängig. Die technische Analyse ist jedoch nur ein Teil des Ganzen. Dazu gehört auch eine grundlegende Analyse makroökonomischer Ereignisse und der Prinzipien von Angebot und Nachfrage, woraus sich wichtige Informationen hinsichtlich der am besten geeigneten Handelsentscheidungen ergeben können. Sobald Sie sich für eine Handelsstrategie entschieden haben, können Sie diese mit dem kostenlosen Demo-Konto von Plus500 testen und den Erfolg in der Simulation überprüfen. Die Plus500-Handelsplattform bietet mehr als 90 erweiterte technische Indikatoren (einschließlich Volumenindikatoren) sowie einen Echtzeit-Wirtschaftskalender, der wichtige Ereignisse und Veröffentlichungen abdeckt, die für grundlegende Analysen genutzt werden können.

iPhone App-Bildschirm auf einer Zeitung mit dem Titel „Rohstoffhandel“

Range-Bound-Handelsstrategien

Beim bereichsgebundenen Handel versuchen Sie im Wesentlichen, das Öffnen oder Schließen Ihrer Handelspositionen nahe am unteren Ende - dem Unterstützungsniveau einer Preisspanne - vorzunehmen oder den Verkauf am oberen Ende - dem Widerstandsniveau des Bereichs - auszuführen. Der Schlüssel zum Erfolg der bereichsgebundenen Handelsstrategie liegt darin, überkaufte und überverkaufte Marktbedingungen korrekt identifizieren zu können. Zu diesem Zweck können Händler technische Indikatoren wie den Relative Stärke Index (RSI) oder Stochastik- und Momentum-Indikatoren verwenden, um das Niveau der überkauften und überverkauften Marktbedingungen zu messen.

Breakout-Handelsstrategie

Im Breakout-Handel erfolgt der Markteintritt, sobald sich der Kurs einer Aktie außerhalb einer definierten Preisspanne bewegt. Ein Breakout liegt vor, wenn sich der Aktienpreis mit zunehmendem Handelsvolumen außerhalb eines vorgegebenen Unterstützungs- oder Widerstandsniveaus bewegt. Sobald der Kurs über den Widerstand hinaus „ausbricht“, nimmt der Händler eine Long-Position ein, wird hingegen das Unterstützungsniveau durchbrochen, eine Short-Position. Befindet sich der Markt oberhalb eines genau definierten Widerstandsniveaus (Handel mit neuen Höchstständen), führt eine starke Short-Deckung zu weiter steigenden Preisen. Wenn umgekehrt der Preis eines Instruments eine genau definierte Unterstützung durchbricht (neue Tiefststände), führt die Liquidation von Long-Positionen zu einem starken Rückgang.

Wenn Sie neue Höchststände erblicken, werden Sie versuchen, eine Kaufposition für den Rohstoff zu eröffnen („go long“). Erreicht der Rohstoffpreis hingegen neue Tiefststände, sollten Sie „short“ gehen, also eine Verkaufsposition einnehmen.

Die technische Analyse wird verwendet, um bestimmte „Breakout“ -Niveaus zu identifizieren.

Handelsstrategie auf Basis der Fundamentalanalyse

Um beim Handel in Verbindung mit Preisausbrüchen oder innerhalb festgelegter Bereiche ein Mindestmaß an Erfolg zu erzielen, sollten Händler bestimmte Regeln hinsichtlich des Zeitpunktes von Kauf und Verkauf befolgen. Das gleiche Prinzip gilt für die Fundamentalanalyse. Bei der Fundamentalanalyse sollte Sie vor allem auf Angebot und Nachfrage hinsichtlich des ausgewählten Rohstoffes achten. Angenommen, Sie möchten mit Öl handeln, nachdem bekannt wurde, dass in einem großen Ölförderland im Nahen Osten ein Krieg ausgebrochen ist. Die von Ihnen angestellte Fundamentalanalyse könnte auf eine Verringerung des Rohölangebotes hindeuten, was zu einer möglichen Verknappung am Markt und damit zu einem Preisanstieg führen würde. Die Fundamentalanalyse könnte allerdings eine Herausforderung darstellen, da deren Einsatz grundlegende Kenntnisse hinsichtlich gesamtwirtschaftlicher Zusammenhänge.

Risikomanagement im Rohstoffhandel

Neben der Festlegung einer geeigneten Handelsstrategie, sollten Sie zur Minimierung potenzieller Verluste unbedingt Vorkehrungen zum Risikomanagement treffen. Die Rohstoffmärkte sind sehr volatil. Wenn Sie offene Positionen hinsichtlich signifikanter Bedrohungen nicht fortlaufend überwachen, können ungünstige Preisbewegungen Ihr gesamtes Kontoguthaben auslöschen. Zu den Tools, mit denen Sie die Risiken im CFD-Handel auf Rohstoffe steuern können, zählen die Ordertypen "Stop-loss” und ”Trailing Stop”. Mit einem Stop-Loss-Auftrag wird Ihre Position automatisch geschlossen, sobald der Marktpreis den von Ihnen vorgegebenen Wert erreicht. Dabei gilt es zu bedenken, dass die „Stop Loss“-Ausführung technisch bedingt zuweilen mit Verzögerung erfolgt und sich daraus eine Lücke gegenüber dem festgelegten Stopp-Preis ergeben kann. Möchten Sie das vermeiden, so können Sie auf Plus500 gegen Gebühr auch einen ”garantierten Stopp” aktivieren und damit das preisgenaue Schließen der Position sicherstellen. Ein „Trailing Stop“ funktioniert ähnlich einem „Stop Loss“-Auftrag, mit dem Unterschied, dass das Limit nicht als absolute Zahl, sondern als „Prozentsatz in Punkt“ (oder Pip) festgelegt wird.

Die in diesem Beitrag enthalten Informationen sind allgemeiner Art, ohne Berücksichtigung Ihrer persönlichen Verhältnisse.

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