Professioneller Handel

Die europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat mit Wirkung vom 1. August 2018 ihre Produktinterventionsmaßnahmen für Kleinanlegerkonten erlassen. Die Maßnahmen beziehen sich hauptsächlich auf Leverage, Margen-Schließung und Kontoüberzugsschutz.

Professionelle Konten unterliegen nicht den Leverage-Beschränkungen der ESMA.

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 80,6% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Balken- und Tortendiagramm in einem Finanzbericht

Was bedeutet das?

Die Maßnahmen der ESMA betreffen keine professionellen Konten. Sehen Sie die Unterschiede zwischen einem Retail-Konto und einem professionellen Konto in der nachstehenden Vergleichstabelle:


Leverage-Vergleichstabelle (max. Leverage)
Andere Kriterien
Leverage-Vergleichstabelle (max. Leverage)
Instrumentenkategorie Retail-Konto Das professionelle Konto
Währungen 1:30 1:300
Indizes 1:20 1:300
Rohstoffe 1:20 1:150
Aktien 1:5 1:20
Optionen 1:5 1:5
ETF 1:5 1:100
Krypto 1:2 1:20
Andere Kriterien
Kriterien Retail-Konto Das professionelle Konto
Kundengeldschutz
Schutz vor einer negativen Bilanz
Beste Ausführung der Aufträge
Klare und transparente Informationen
Financial Services Compensation Scheme
Zugriff auf FOS -

Anschauliches Beispiel:

Beim Verkauf von EUR/USD CFD für €15.000 zu einem Verkaufskurs von 1.1750:

  • Privatkunden mit einem Leverage von 1:30 benötigen einen Ersteinschuss von €587.5.
  • Professionelle Kunden mit einem Leverage-Level von 1:300 benötigen einen Ersteinschuss von €58.75.

Wer kann ein professionelles Konto beantragen?

Kunden, die mindestens 2 der folgenden Kriterien erfüllen.

  • Ausreichende Anlageaktivität innerhalb der letzten 12 Monate

    Sie haben in den letzten vier Quartalen auf dem entsprechenden Markt1 (mit Plus500 und/oder anderen Anbietern) im Durchschnitt mindestens 10 Transaktionen pro Quartal mit signifikanter Größe durchgeführt werden.

  • Finanzinstrumentportfolio von über 500.000 € (einschließlich Bargeldersparnisse und Finanzinstrumente)

    Es ist nicht nötig, dass Sie diesen Betrag einzahlen.
    Die Größe Ihres Finanzinstrumentportfolios2 übersteigt 500.000 €.

  • Einschlägige Erfahrung im Finanzdienstleistungssektor

    Sie arbeiten/haben mindestens ein Jahr in der Finanzbranche in einer beruflichen Position gearbeitet, die Kenntnisse über die damit verbundenen Transaktionen oder Dienstleistungen erfordert.

1 Entsprechender Markt - OTC-Derivae, wie z. B. gehebelte CFDs, Forex, Spread-Wetten.
2 Finanzinstrumentportfolio umfasst Aktien, Derivate (nur Bargeldeinlagen für Fonds/Gewinne, die aus der Anlage in Derivate realisiert werden), Schuldinstrumente und Bargeldeinlagen. Es umfasst keine Eigentumsportfolien, direktes Eigentum an Rohstoffen oder Nominalwerten von gehebelten Instrumenten.

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